Beatlemania #131

Was macht eigentlich (Teil 7): Trash

Trash steht für Müll, Trash steht aber auch für eine Gruppe, die für das Apple-Label formiert wurde und sich nach nur zwei Singles wieder auflöste. Trash steht für die Musiker Ian Crawford-Clews, Neil McCormick, Colin Hunter-Morrison, Ronnie Leahy und Timi Donald, die im schottischen Glawgo beheimatet sind und den Status eines Local-Hero als Mitglieder anderer Bands nie überwinden konnten. Kurz gesagt, Trash steht für „Eintagsfliege“.

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Heal Yoko Ono: Stippvisite im Berliner Hinterhof

Yoko Ono lud am Donnerstag, 23. Februar in der Berliner Galerie Davide di Maggio zur Performance – mit 11 alten Bundesgrenzschutzhelmen aus Schacht-Audorf. Sie kommen aus dem Lager des dortigen Ranger-Shops. Darauf hatte die Lennon-Witwe bestanden. Wie Blumenampeln hängen die Helme jetzt an Angelschnüren von der 3,80m hohen Decke der Galerie in der Sophienstraße 21 in Berlin-Mitte herab. Puzzle-Stück, die Yoko Ono „Pieces of Sky“ nennt, füllen sie. Diese „Stücke vom Himmel“ hat die Japanerin am Abend an die Besucher der Performance verteilt.
Erhard Bergt || Seite 36
It Was 40 Years Ago: Nowhere Man (Beatles)

Es ist wieder eine der Singles, die außerhalb der „britischen Reihe“ auf den Markt geworfen wurde – dafür aber mit einer ganzen Reihe Kopplungen- allesamt vom „Rubber Soul“-Album. „Nowhere Man“ wurde am 21. Oktober 1065 von John Lennon erstmals im Studio vorgestellt. Sein Plan den Song schnell durchzuziehen scheiterte – nach zwei Versuchen brach er ab und kam am nächsten Tag mit überarbeiteten Harmonien.

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Beatles Shea Stadium-Tape

Bei der 5. Auktion von ItsOnlyRocknRoll.com, die am 4. Dezember 2005 endete, wurde eine bis dahin ungehörte, professionelle Audioaufnahme des Shea Stadium Konzertes der Beatles als „item 1246“ für $ 8940,53 verkauft. Das Set von drei Scotch Audio Tapes enthält die komplette Tonaufnahme vom 15. August 1965, aufgenommen vom internen Beschallungssystem (PA System) des Stadions. Hauptdokument des Konzertes ist der Dokumentarfilm „The Beatles Shea Stadium“, für den Songs rausgeschnitten bzw. nachträglich bearbeitet wurden.
Evelyn Schwarz || Seite 48
Lennon und der flammende rote Rabbi

War ein Rabbi aus Toronto möglicherweise die Inspiration für John Lennon, „Give Peace a Chance“ zu schreiben? Ein kürzlich aufgetauchter Briefumschlag mit einer Rohversion des Songtextes aus dem Nachlass von Derek Taylor, dem 1997 verstorbenen Pressesprecher der Beatlesfirma Apple, enthält Indizien. Taylor war selbst bei der Aufnahme dabei und hatte den Umschlag als Souvenir behalten. Das Lennon Memorabilia Stück, das am 16. November 2005 versteigert werden sollte, wird von diversen Presseberichten als Beleg für die Behauptung angeführt. Was steckt dahinter?
Evelyn Schwarz || Seite 51
Ausgabe: 02/06 || 26. März 2006
Cover © : RingoStarr.com
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