Beatlemania #130

Was macht eigentlich (Teil 6): Doris Troy

Eigentlich müsste diese Folge „In Memory of Doris Troy“ überschrieben werden, denn am 16. Februar 2004 verstarb die Sängerin in Las Vegas. Ihrem Leitspruch „Mama I Want To Sing“ blieb sie bis zum Schluss treu. Doris wurde am 6. Januar 1937 in der Bronx in New York geboren. Als Schwarze mit all den damit verbundenen Nachteilen. Sie war eine von vier Töchtern eines Predigers der Pfingstbewegung. Er war sehr streng, verbot den Besuch von Kino-Besuchen und auch die neuartige Musik, die nach dem zweitem Weltkrieg populär wurde war für Doris tabu.
Hartmut Schwarz || Seite 23 || Auswahl: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5 | Teil 7 | Teil 8
It Was 40 Years Ago: This Guitar (Harrison)

Es ist die letzte Apple-Single von George Harrison und von den Beatles überhaupt. Die A-Seite stammt vom Album „Extra Texture“, die B-Seite vom Album „Dark Horse“. Beide Songs stammen aus einer „unaufgeregten Phase“ Harrisons. Die Plattenindustrie hatte sich Anfang 1976 mehr für Beatles-Reissues interessiert, als für Neuveröffentlichungen - weshalb die Single dann auch zur Rarität geriet und in nur wenigen Ländern in die Läden kam. Die große Besonderheit ist für den Sammler auf den Auslaufrillen zu finden: Produzent George Peckham verewigte sich darin.
Seite 40
Fritz Rau: 50 Jahre Backstage

Fritz Rau (75) hat so ziemlich alles was Rang und Namen im populären Musikbereich hat, in den letzten 50 Jahren nach Deutschland gebracht, all die großen Namen – Bob Dylan, Paul McCartney und Michael Jackson – um nur einige zu nennen. Mit einigen dieser Musiklegenden war der prominenteste Kartenverkäufer Deutschlands auch privat verbunden. Und ist es noch – auch nachdem er sich 2004 aus dem Geschäft zurückzog. Für den umtriebenen Rau wurde dieser Ruhestand nicht einfach – er sei in ein riesiges Loch gefallen, bis er im vorigen Jahr seine Erinnerungen aufgeschrieben hat, die im Oktober 2005 als Buch „50 Jahre Backstage“ im Palmyra Verlag erscheinen sind.
Evelyn Schwarz || Seite 49
Auf den Spuren von George Harrison am Monte Verita

„Manche Jahre hatten Doktor Knölge die Zeit des Frühlings und Frühsommers in einer der vielen freundlichen Vegetarierpensionen am Lago Maggiore hingebracht. Er hatte vielerlei Menschen an diesen Orten kennengelernt und sich an manches gewöhnt, an Barfussgehen und langhaarige Apostel, an Fanatiker des Fastens und an vegetarische Gourmands. Da gab es Vegetarier, Vegetarianer, Vegetabilisten, Rohkostler, Frugivoren und Gemischtkostler“ so beschreibt Hermann Hesse in „Weltverbesserer“ den „Heiligen Berg“ oberhalb Asconas.
Herbert Süßmeyer || Seite 51
Walking on thin Ice: Yoko in Passau

„Yoko Ono Retrospektive in Passau“ verkündet eine Tageszeitung und hat auch gleich noch eine Internetadresse des „Museums für moderne Kunst“ parat. Als ich erfahre, dass Yoko selbst zu einer Performance komme würde, wird die Sache interessant. Dies war eine Offerte, welche gleichzeitig die Chance auf Yoko in Aktion, eine interessante Ausstellung und die Hoffnung auf ein kurzes, persönliches Treffen für ein Autogramm beinhaltet. Dass ich in diesem Jahr neben Yoko im „Strawberry Fields“ stehen sollte um John Lennon zu gedenken, konnte ich damals noch nicht wissen.
Klaus Helke || Seite 57
Ausgabe: 01/06 || 31. Jan 2006
Cover © : Archiv
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